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2

  • Felix Mendelssohn Bartholdy

    Capriccio op. 81
  • Osvaldo Golijov

    K’vakarat
  • David Orlowsky

    Happiness; Lyra; Lebendig un Freilakh/Odessa/Sababa/Juli
  • Naftule Brandwein

    Medley
  • Laurent Couson

    «Yiddish Concerto» für Klarinette und Streicher
  • John Williams

    Thema aus «Schindler’s List»

Stadtkirche Liestal

27. Oktober 2026

19:30 h

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David Orlowsky, Klarinette; CHAARTS chamber artists

Soul of Klezmer

«Soul of Klezmer» erzählt von Heimat und Fernweh, von Melancholie und überschäumender Lebensfreude. David Orlowsky, einer der gefragtesten Klarinettis-ten zwischen Klassik und Weltmusik, nimmt das Publikum gemeinsam mit den CHAARTS chamber artists mit auf eine Reise von der deutschen Romantik ins Herz der Klezmer-Seele. Die Klezmer-Musik – ursprünglich bei Hochzeiten und Festen der osteuropäischen jüdischen Gemeinden gespielt – lebt von ihrem unverkennbaren Wechsel zwischen Lachen und Weinen. Mendelssohns Capriccio eröffnet das Programm in romantischer Innigkeit, der argentinisch-jüdische Komponist Osvaldo Golijov bringt mit «K’vakarat» die ergreifende Liturgie des Yom Kippur in den Konzertsaal, und John Williams’ Thema aus «Schindler’s List» wird zur stillen Mitte des Abends. Demgegenüber stehen Naftule Brandweins virtuose Tanzstücke und Orlowskys eigene Kompositionen – Musik, in der die Klarinette zur Stimme wird: lachend, klagend, betend. Ein Klarinettist, der diese Welten mit einem einzigen unverwechselbaren Atemzug zu verbinden weiss.
Das Künstlergespräch ab 18.45 Uhr moderiert der Musikjournalist und Dramaturg Thomas Wördehoff.

«Bei David Orlowsky scheint sich die Klarinette in ein menschliches Wesen zu verwandeln.» Hamburger Abendblatt