W.A. Mozart
Fantasie c-Moll KV 475
R. Schumann
Sonate fis-Moll op.11
F. Schubert
Sonate G-Dur D 894
Stadtkirche Liestal
Dienstag, 27. März 2012
19.30 Uhr
Abonnement A und B
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Klavierrezital Adam Laloum  |
Fantasie und Sonate
Braucht es mehr Fantasie, um eine Fantasie zu schreiben als eine Sonate? Das wohl nicht, aber eine andere Art davon. Carl Spitteler fragte sich bei Schubert: "Warum die Sonatenform wählen? Weil die Sonatenform besondere, vornehme Schönheiten veranlasst, für welche ausserhalb derselben nirgends ein Zweck und eine Stelle in der Welt ist." Aber bei der Sonate müssen bei aller Fantasie gewisse Regeln eingehalten werden, und deshalb wählten Komponisten immer wieder die Fantasie, weil sie damit eine eigene Form schaffen wollten. Beide Gefässe für die Fantasie der Komponisten sind an diesem Abend eindrücklich zu hören.
Geboren 1987 in Toulouse; mit zehn Beginn des Klavierspiels und bereits zwei Jahre darauf Unterricht am
Konservatorium Toulouse; mit fünfzehn am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. Frühe Begegnungen
mit Dmitri Bashkirov, Paul Badura-Skoda oder Daria Hovora; 2006– 2008 in der Solistenklasse in
Lyon. Regelmässige Auftritte in Frankreich, Jordanien und Mexiko. 2009 erster Preis und Publikumspreis beim
Internationalen Clara Haskil Wettbewerb in Vevey.
«Unter den Allerbesten gebührt ihm ein Adelsprädikat. Solche Noblesse, solch traumhaft sicheres Stilgefühl in jungen Jahren - das ist ein Phänomen.» (Klavierfestival Ruhr 2010)
«Welcher Anschlag, welche Phrasierung, welche Sensibilität ohne den geringsten Affekt …» (Le Monde 2009)
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